Januar Griesel 2019

Neues Jahr, neuer Kolumnenbeitrag! In diesem Fall stelle ich euch den höchst lobenswerten Vincent Preis vor (kein Schreibfehler!)

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Autoren kredenzen Weihnachtsgeschichten …

… so die Headline auf der Kulturseite der heutigen LZ. Eine schöne Sache. Auch ich wurde dazu befragt. Hier mein ungekürzter Beitrag mit dem einen oder anderen Tipp zu Weihnachten:

Ich bin ein absoluter Weihnachtsfan. Würde ich einen Weihnachtskrimi über den Grinch schreiben, wäre der schon auf der ersten Seite mausetot.  Meine Generation ist noch aufgewachsen mit spannungsfördernden Sendungen wie „Wir warten aufs Christkind“ und den Advents-Vierteilern. „Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer“ oder „Der Seewolf“ hatten zwar nicht wirklich etwas mit Weihnachten zu tun, aber das Drumherum wurde schon mal zelebriert: Die ganze Familie saß davor und fieberte mit, und in den Nachbarhäusern flackerten ebenfalls zur selben Zeit die Bildschirme, auf denen das Gleiche lief (es gab ja nur zwei, drei Programme).

Zum alljährlichen „Vorglühen“ auf Weihnachten sind daher Filme wie „Drei Männer im Schnee“, „Schöne Bescherung“ mit den Griswolds und natürlich „Ist das Leben nicht schön?“ (unbedingt in Schwarz-Weiß, nicht in dieser nachträglich eingefärbten Kitschversion!) obligatorisch. Oder auch die „Feuerzangenbowle“, die allweihnachtlich gezeigt wird, obwohl sie gar nichts mit Weihnachten zu tun hat.  Macht nichts, denn Weihnachten ist in erster Linie ein Gefühl – und dieses Gefühl vermitteln einige wenige Filme und natürlich auch Bücher bei mir bis heute.

Um ein Zitat abzuwandeln: Wer keinen Weihnachtsfilm guckt und kein Weihnachtsbuch liest, feiert jedes Jahr nur ein Mal Weihnachten. Wer zu vielen Filmen und Büchern greift, hat so oft Weihnachten, wie er verträgt.

Von wegen Gefühl: Mein Lieblingsbuch vor Weihnachten ist Stewart O’Nans „Letzte Nacht“: Zum letzten Mal öffnet Manny, der Leiter einer Fast-Food-Kette, sein Restaurant. Zum letzten Mal kommen die Angestellten zusammen. Doch die letzte Nacht birgt noch einige Überraschungen:  Ein Schneesturm hält Personal und die wenigen Gäste, die es ins „Red Lobster“ geschafft haben, gefangen, und wir, die Leser, sitzen und zittern mit ihnen dort, erfahren von ihren kleinen und großen Sorgen, ihren kleinen und großen Lieben. Alles, was dieses spezielle Weihnachtsgefühl ausmacht, ist in diesem gerade mal 150-Seiten-schmalen Buch vereint: Die traute Familie oder die Gemeinschaft sitzt beieinander,  in Leid wie Freud, und wärmt sich, ob am warmen Ofen oder emotional, schafft dadurch gegenseitige Geborgenheit und macht die Unbilden „dort draußen“ wenigstens eine kurze Zeitlang vergessen.

Nicht umsonst brennen an Weihnachten allüberall Lichterwerk und Kerzen: Ist es doch draußen zu dieser Jahreszeit am dunkelsten. Insofern hat Weihnachten auch immer etwas von der „Letzten Nacht“. Die Ahnung, es könnte immer das letzte Mal sein, dass wir so beieinander sitzen.

Daher passen Sie auf sich auf, wenn Sie den Heimweg antreten – man weiß nie, was in der rauen Wirklichkeit auf einen lauert …

Dezember-Schmus 2018

PROFESSOR ZAMORRA
Holt eure wärmste Decke, kuschelt euch vor dem Kamin oder der Heizung ein, und stellt euch einfach vor, draußen würde  Der kalte Tod vor den Fenstern wüten   …

 

 

 

 

DAS HAUS ZAMIS
Auf dorianhunter.de stelle ich die Dezember-Neuheiten des Zaubermond-Verlags vor:
Schreckliche Bescherung

Einen Auszug aus dem Buch „Der Teufel in mir“ (DAS HAUS ZAMIS 56) stelle ich euch hier vor!

Und natürlich ist auch dieses Quartal wieder ein neuer DAS HAUS ZAMIS-Band erschienen, zu dem ich das Exposé geschrieben habe – und auch einen der beiden Teilromane: Der Teufel in mir.

 

 

DAEADLOS hieß ein Magazin, das von 1994 bis 2002 von Hubert Katzmarz herausgegeben wurde und in der Phantastikszene bis heute einen hervorragenden Ruf hat. Ellen Norten, die Witwe des Verlegers, und Michael Siefener, der das Magazin bis zuletzt herausgegeben hat,  haben alte und neue Geschichten der Autoren und Mitarbeiter von damals (die allermeisten sind auch heute noch aktiv) zusammengetragen und präsentieren diese in einer wunderschön aufgemachten Anthologie. Von mir ist die Story Die Alten von Arkheim vertreten, eine Lovecraft-Hommage, die ich in meinem Heimatort Bad Salzuflen angesiedelt habe.

Die 12. Ausgabe von Zwielicht bringt die gewohnte Mischung aus Kurzgeschichten, Übersetzungen und Artikel des Genre Horror und unheimliche Phantastik. Das Titelbild ist von Björn Ian Craig. Von mir ist eine neue Story enthalten: „Auge um Auge“

 

 

 

 

 

 

 

 

November-Blues 2018

Plakatmotiv von Jörg Vogeltanz

Mir tat es schon immer leid um die Restexemplare von Plakaten zu meinen Lesungen. Einfach entsorgen und in den Papiermüll werfen? Die Rückseite beschriften? Jetzt habe ich eine weitere Möglichkeit gefunden, die einem „Upcycling“ sehr nahe kommt, zudem völlig einfach und ohne Mehrkosten in Eigenregie hergestellt wird und meinem Interesse an Origami entgegenkommt 😉

Los geht’s mit dem 1. Faltblatt zu GRUSELN IM GRÜNEN. Das Plakat dazu ist auf A5 gefaltet und umschließt auf dunkelgrünem Papier meine Story „Auge um Auge“, die ich an dem Abend gelesen habe. Die großartige Plakatzeichnung und die Gestaltung stammen von dem Grazer Künstler Jörg Vogeltanz. Gedruckt ist das Plakat auf neongrünem Papier.

Wer Interesse hat, schreibt mir einfach kurz eine Nachricht. Wenn ich es verschicken muss, muss ich leider 1 Euro 45 fürs Porto verlangen.

Neues aus der PROFESSOR ZAMORRA-Redaktion:
„Blutmond“ ist der  abschließende Teil des Halloween-Zweiteilers von Timothy Stahl. Das atmosphärische Cover stammt wie beim ersten Teil von Timo Kümmel. „Dunkle Geliebte“ schrieb Christian Schwarz.

Professor Zamorra 1160 - Horror-Serie: Blutmond von [Stahl, Timothy] Professor Zamorra 1161 - Horror-Serie: Dunkle Geliebte von [Schwarz, Christian]

Pünktlich zu Weihnachten darf natürlich auch meine neue Kolumne im Salzstreuner nicht fehlen. Diesmal inspiriert von einem tatsächlichen Wartezimmer-Besuch: Grippe, Rücken, Weihnachtsmarkt.

Auf dorianhunter.de stelle ich diesmal ein sehr interessantes Buch aus der Goblin Press vor: Das Grauen schleicht auf leisen Sohlen. Und nein, der Autor heißt nicht Ray Bradbury. 😉
In einer weiteren Kolumne erkläre ich, warum man die Serien DAS HAUS ZAMIS und DORIAN HUNTER unbedingt gleichzeitig lesen sollte: DORIAN HUNTER oder DAS HAUS ZAMIS? Beide!

In der von Michael Schmidt und Eric Hauser herausgegebenen Buchreihe „Zwielicht Classic erschienen in Band 14 mit Kreationen in Samt und Tod und Marshall Midnight zwei meiner Storys aus den Jahren 2006 bzw. 2008. Marshall Midnight schrieb ich seinerzeit zusammen mit Canker Driscoll.

LETZTE LESUNG VOR WEIHNACHTEN!

Am 23.November hatte ich zum mittlerweile 4. Mal vor Weihnachten das Vergnügen, im Mühlencafé in der zauberhaften Heerser Mühle in Bad Salzuflen zu Gast zu sein. Und wie immer an meiner Seite: Mechtild Borrmann, Krimipreisträgerin aus Bielefeld, die ihren neuen Roman „Grenzgänger“ vorstellte. Ich las die zwei unveröffentlichten Geschichten Das Fest der feuchten Liebe und – Mia bella, das durch die musikalische Begleitung von Sora abschließend geradezu geadelt wurde. Die Sängerin setzte dem Abend ein ums andere Mal ein Sahnehäubchen auf – mit Gänsehautfeeling!

Von rechts nach links: Mechtild Borrmann, Sora, ich.

 

 

 

Oktober-News 2018

Meine neue SALZSTREUNER-Kolumne dreht sich diesmal um das Thema „Do’s & Don’ts“ und ist hier zu lesen:
https://www.salzstreuner.de/2018/10/to-do-not-to-do-helds-welt/

In diesem Monat war ich recht fleißig, was meine Kolumnen für dorianhunter.de betrifft, die Andrea Bottlinger, Dennis Ehrhardt, Dennis Simcott und ich abwechselnd mit Leben füllen. Da zudem DORIAN HUNTER ab sofort wieder an allen Kiosken erhältlich ist, gab es natürlich allen Grund, auch dieses Ereignis zu würdigen:

Interview mit einem Dämonenkiller
http://www.zaubermond.de/aktuelles/cat/dorian-hunter/post/interview-mit-einem-daemonenkiller/

Des Teufels Gebetbuch: Aus dem Grimoire der Coco Zamis (3)
http://www.zaubermond.de/aktuelles/cat/dorian-hunter/post/des-teufels-gebetbuch/

Das Grauen schleicht auf leisen Sohlen
http://www.zaubermond.de/aktuelles/cat/dorian-hunter/post/das-grauen-schleicht-auf-leisen-sohlen/

Neu erschienen unter meiner Redaktion sind folgende PROFESSOR ZAMORRA-Bände:

„Der Prediger von Lucifer“ von Simon Borner

„Hotel Lilith“ ebenfalls von Simon Borner

und  „Geboren an Halloween“ von Timothy Stahl

Das Titelbild für den letzten Roman stammt übrigens von meinen langjährigen Bruder im Geiste Timo Kümmel! Alle drei Romane kann ich jedem Mystery- und Horror-Leser nur ans dunkle Herz legen!

Ein weiteres Highlight: Am 31. Oktober fand wie jedes Jahr im Umweltzentrum Heerser Mühle zu Halloween „Gruseln im Grünen“ statt. Ich las an dem Abend meine funkelnagelneue Horror-Story „Auge um Auge“, die erst demnächst in ZWIELICHT erscheint.

Jubiläum! DAS HAUS ZAMIS 50: Lieb Schwesterlein, magst böse sein …

Ich muss gestehen, es ist ein stolzes Gefühl, den fünfzigsten DAS-HAUS-ZAMIS-Band in Händen zu halten. Immerhin liegen die Ursprünge der Serie schon 40 Jahre zurück. Nun ist Band 50 erschienen, ein Roman, den der großartige Michael Marcus Thurner gemeinsam mit mir verfasst hat, rundherum mit vielen Extras: Fotos. Zeichnungen, Glückwünsche von allen Autoren, Zeichnern und Kai Meyer, ein Vorwort des Verlegers Dennis Erhardt und zum allerersten Mal ein Abdruck des allerersten Exposès von Ernst Vlcek.

Hier ist mein Grußwort:

A star was born
Coco Zamis begleitet mein Schriftstellerleben nun schon eine ganze Weile. Um es mit einem abgewandelten Loriot-Zitat auszudrücken: „Ein Leben ohne Coco ist möglich, aber sinnlos.“
Und dennoch macht den Reiz von DAS HAUS ZAMIS aus, dass Coco nicht immer im Mittelpunkt steht. Sie möge mir deshalb verzeihen, dass sie in diesem Jubiläumsband ihrer Schwester Juna den Platz im Scheinwerferlicht überlassen muss. Der rote Jubiläumsteppich ist natürlich dennoch ganz allein für Coco ausgerollt, und das Blitzlichtgewitter gilt nur ihr …

Rückkehr nach Fischmund

Eines der schönst aufgemachten Bücher, an denen ich mitwirken durfte, ist jüngst in der EDITION CL erschienen. In hochwertiger Ausstattung mit Goldprägung auf dem Buchrücken, Schutzumschlag und Lesebändchen, signiert von dem Illustrator Jörg Neidhardt und mir und einer Faksimile-Signatur des leider im letzten Jahr verstorbenen Malte Schulz-Sembten, mit dem mich eine über zwanzigjährige Freundschaft verband. Ohne unsere Freundschaft, die keinesfalls Gleichklang in literarischem Schaffen bedeutete, wäre dieser Roman sicherlich nie entstanden.

Wenn ich heute »Fischmund« lese – und das nach über zwanzig Jahren das erste Mal wieder, befällt mich Wehmut. Es waren stürmische, aber auch äußerst kreative und hoffnungsvolle Zeiten, in der der Roman entstand. Vor allem war ich über zwanzig Jahre jünger. Malte lag damals, 1994, im Krankenhaus, sehr lange, schmerzvolle Wochen, aber ich wage zu behaupten, dass ihn die Arbeit an diesem Roman zumindest die Langeweile hat vergessen lassen.

Da ich neben dem Schreiben auch noch einen Hauptberuf als Texter und Konzeptioner hatte, konnte ich kaum mit Maltes damaligen Arbeitseifer mithalten. Alle paar Tage erreichte mich ein dickes Bündel weiterer handgeschriebener Manuskriptblätter. Meistens mit kleinen Zeichnungen von »Frosch-Fressen« verziert. Manche der Briefe kamen direkt aus »Innsmund«, wie wir »Fischmund« in einer ersten Manuskriptversion genannt hatten.

malteinnsmund

Natürlich hat es uns unbändigen Spaß gemacht, einige gemeinsame Bekannte in dem Roman zu verbraten. So den Horror- und Comiczeichner Rainer Engel, der bei uns Rainer Zadok heißt. Als wir hoffnungsvoll das Manuskript Michael Schönenbröcher, dem verantwortlichen Redakteur der DÄMONEN-LAND-Reihe bei Bastei Lübbe schickten, entwarf Reiner Engel für uns sogar ein passendes Titelbild, das wir gleich mitschickten.

Obwohl ich damals schon einige Heftromane veröffentlicht hatte, also kein Greenhorn mehr war, kommt mir unsere damalige Euphorie im Nachhinein ziemlich naiv vor. Denn »Fischmund« erfüllt nun sämtliche Gesetze eines Romanheftes – nicht. Es fehlt in der ersten Hälfte jegliche Actionhandlung. Stattdessen hangelt sich der Ich-Erzähler wie in einem Computerspiel allmählich im Haus und in Fischmund vor und stößt auf immer mehr Geheimnisse, wovon wiederum nicht jedes am Ende gelöst wird bzw. nicht immer ganz klar ist, was er denn nun geträumt hat und was nicht. Auch die etwas – nun ja – gewöhnungsbedürftige Aussprache Rainer Zadoks hätte uns jeder verantwortungsbewusste Romanheft-Lektor gestrichen. Und ganz unmöglich ist natürlich auch der Part, in der Zadoks Rede nacherzählt wird, der wichtigsten Regel in jedem Schreibkurs widersprechend: Show, don’t tell!

Ich habe den Roman für die vorliegende Veröffentlichung nur behutsam überarbeitet und ihn der heutigen Zeit angepasst. So habe ich die Namen modernisiert und lasse den Roman auch in der heutigen Zeit spielen. Okay, bei einer Sache habe ich mich dann doch nicht entschließen können, sie zu ändern: Damals gab es noch keine Handys. Für Autoren ideal, konnte man doch Hilfe nur mit dem Festanschluss zu Hause oder in einer Telefonzelle herbeirufen. Heutzutage behelfen sich schlaue Autoren damit, ihre Helden und Heldinnen in ausweglosen Situationen betonen zu lassen, dass es kein Netz und somit keinen Empfang gibt. Damals war es halt so, dass unsere Protagonisten vergeblich nach einer Telefonzelle Ausschau halten. Die waren damals übrigens noch gelb. Und Navis gab es natürlich auch nicht – es wäre eine sehr reizvolle Pointe gewesen, wenn der Ich-Erzähler das Örtchen Fischmund in sein Navi eingegeben hätte – und eine quäkende Froschstimme hätte ihn dorthingeleitet. So aber sucht er vergeblich in seinem Straßenatlas.

Blasphemisch, unbeschreiblich, unfasslich, grenzenlos, unvorstellbar – all diese Adjektive, die eine typische Lovecraft-Story ausmachen, fehlten bei uns genauso wenig wie das unerbittliche Ende, auf das der Erzähler letztlich und unausweichbar zutorkelt …

Warum aber hat es so lange gedauert, bis dieser Roman überhaupt das Licht einer Veröffentlichung erblickte? Möglichkeiten hätte es genug gegeben, aber Malte war zu Lebzeiten der Ansicht, es wäre zu viel Arbeit, den Roman zu redigieren. Zumal eine Veröffentlichung ja nur im kleinen Rahmen und damit für eine sehr kritische Phantastik-Leserschaft möglich gewesen wäre. Eine Heftreihe, in der man eigenständige Romane hätte veröffentlichen können, gab es ja seit dem Ende der DÄMONEN-LAND-Reihe nicht mehr. Und je mehr Zeit verging, nun, umso penibler ging Malte generell an seine Arbeiten heran, umso unnachgiebiger wurde sein eigener Anspruch. Dagegen fand ich immer, dass »Fischmund« in dieser damals vorliegenden Version durchaus repräsentabel war und ist.
Insofern möge mir Malte (sollte er mich hören) verzeihen. Aber »Fischmund« ist einfach zu schade, um in irgendwelchen Schubladen dem Vergessen anheimzufallen.
Insofern danke ich Robert N. Bloch für die Suche nach dem (verschollen geglaubten) Manuskript in Maltes Nachlass, Maltes Bruder Konrad für die Erlaubnis, den Roman zu veröffentlichen und Eric Hantsch dafür, dieses Wagnis nicht nur aufzunehmen, sondern das Werk in der denkbar schönsten und prächtigsten Version zu präsentieren.

Betrachtet »Fischmund« also als durchaus lesenswertes Dokument an – als Dokument eines vergangenen Jahrzehnts, als die Horror-Fabrik noch allen offenstand, die Zukunft himmelblau und rosa schien und die Hoffnungen und Träume entsprechend in den Himmel wuchsen.