dorianhunter.de

Seit Ende letzten Jahres schreibe ich – abwechselnd mit Andrea Bottlinger und Dennis Erhardt – alle drei Wochen einen Blogbeitrag für dorianhunter.de
Da ich seit langen Jahren die Exposés für die Serie DAS HAUS ZAMIS schreibe (die „große Schwester“-Serie zu DORIAN HUNTER ex DÄMONEN-KILLER) liegt es nahe, dass ich hauptsächlich zu dieser Serie etwas beisteuere. Pünktlich jeden Freitag erscheint ein neuer Beitrag auf dorianhunter.de

Das berühmte erste Mal (3): Die Hure des Teufels

„Dachbodenfunde gibt es nur bei Ebay“: Aus dem Grimoire der Coco Zamis (4)

Gewinnt ein signiertes DAS HAUS ZAMIS-Buch mit exklusivem Extra!

Gegen Viehpest und Feuersnoth: Aus dem Grimoire der Coco Zamis (3)

Neuheiten-Tag!

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Konzertbericht: The House of Usher

„Through The Gates Of Oblivian“-Tour
Freitag, 23.10.2015
Forum Bielefeld

Nach Sweet Ermengarde, die sehr melodiösen Rock zelebrierten, und Reptyle, die einen eher brachialen Sound bevorzugen, betraten The House of Usher als letzte Band die Bühne des Forum in Bielefeld und vereinten die positiven Aspekte des bisher Gehörten mit ihren ganz eigenen Interpretationen heutigen Gothic Rocks. Das Forum ist dabei wie geschaffen für die Bands. Gegenüber, durch eine mehrspurige Schnellstraße getrennt, befinden sich ein riesiger Multiplexkinopalast, diverse Systemgastronomien und die ganze Glitzerwelt großstädtischer Vergnügungsindustrie. Zum Forum gelangt man von dort aus über eine Fußgängerbrücke, einen schmalen Schlammpfad vorbei an graffitibesprühten Baracken und Mauern. Hier dringt Licht nur wenig hin, andere Leute würden es als Angstraum bezeichnen. Dann ein langer, hoher Gitterzaun, und man sieht dahinter schon das Forum, das angesichts der Scheinwelt auf der anderen Seite wie eine vertraute Hallig Heimat wirkt.
Vorab: Rock ohne Schlagzeuger, geht das gut? Ja, es funktionierte, dank eingespielter und sehr authentisch wirkender Vorabprogrammierung, wobei der musikalische Fokus eh auf dem beidseitigen filigranen Artilleriefeuer der beiden Gitarristen liegt. Beide, jeder für sich, Urgesteine der Band. Georg Berger ist seit immerhin zehn Jahren dabei und Markus Pick, Bandgründer und mehrmaliger Wiedereinsteiger, prägten den treibenden Sound und stellten erfrischend authentisch unter Beweis, dass es nicht auf einen bestimmten Look ankommt, sondern auf das dunkle Herz, das umso heftiger schlägt. Jörg Kleudgen würde es als Spirit bezeichnen.
Jörg Kleudgen, gewandet im figurnahen Mumienoutfit, verweigert sich seit jeher jeglicher genreüblicher Posen. Auf der Bühne erinnert er mal an Cesare, den Somnambulen aus Dr. Caligari, mal verwandelt er die winzige Bühne zur imaginären Studierstube, wenn er wie Dr. Faustus statt mit seinem Famulus Wagner mit dem Mikrofonständer um Wahrheit ringt.
Letztlich um Wahrheit, bzw. das Ringen um die Fragen und Antworten darum, geht es auch in den Songs, die allesamt nicht aus der aktuellen CD stammen. Technische und personelle Gründe sind dafür sicherlich ein Grund. Letztlich zeigt es aber auch die Konsequenz, mit der The House of Usher den gegenwärtigen Übergangsstatus in der Bandgeschichte nach dem schmerzlichen Ringen dokumentieren. Intern geht der Blick eh wieder nach vorne: mit neuen alten Mitgliedern und dem nächsten ins Auge gefassten Albumprojekt.
Den Auftritt beendeten The House of Usher mit dem umjubelten Cover Transmission von Joy Divsion und unterstrichen damit, woher die Wurzeln jenes Spirits stammen und damit auch das Fundament der Band.
Letztlich lernte auch ich an diesem Abend zwei Dinge.
Erstens: Dass Backstage und auf der Bühne nach wie vor geraucht werden darf, und keine Frage, niemand zelebriert die „Rockender-Gitarrist-auf-der-Bühne-mit-Zigarette-im Mundwinkel“-Pose so lässig und beiläufig wie Georg Berger.
Zweitens: Bleibt die Frage, was, wenn schon nicht die Welt, so doch The House of Usher im Innersten zusammenhält. Es ist das Ringen um Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit, das letztlich immer auch schmerzhafte Entscheidungen bedingt, aber unbedingt nötig ist, um Stillstand oder gar Einsturz des Bandgebäudes zu vermeiden. Insofern ist mir nicht bange, dass auch in den nächsten Jahrzehnten am Hause Usher gebaut werden wird. Denn letztlich lautet die Antwort auf die ewig faustische Frage: Es ist die Veränderung, die zählt Jetzt. In jeder Sekunde. In Ewigkeit.
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Meine liebsten Liebesromane

Frank Duwald und mich verbindet eine jahrzehntelange literarische Partnerschaft. Für sein Online-Magazin „Dandelion“ bat mich Frank, meine Lieblingsbücher zum Thema Liebe zu beschreiben.

Liebe ist für mich etwas Vergängliches. Das Haltbarkeitsdatum ist schnell überschritten. Schneller, als es so manches Liebespaar in der Realität wahrhaben will.
Lieben kann ich nur im Hier und Jetzt. Nicht in der Schwärmerei verflossener Liebschaften mich verlieren. Daher glaube ich, dass sich Liebe nur in der Kunst konservieren lässt: Auf der Bühne, in Filmen und Büchern zum Beispiel: Angelique, Doktor Schiwago, Vom Winde verweht, Jenseits von Afrika, Romeo und Julia sind zeitlose Beispiele.
Bei mir kommt hinzu: Wie bei der Liebe, so ergeht es mir mit Büchern. Sie werden mir fremder, je länger es her ist, dass ich sie gelesen habe. Ein paar sind zu guten Freunden geworden, zu verlässlichen Partnern, aber Liebe? Selbst die ergreifendsten Liebesgeschichten verblassen in der zeitlichen Entfernung.
Daher habe ich drei Romane gewählt, in denen einerseits das Thema Liebe eine Rolle spielt und die mir andererseits noch gegenwärtig genug sind, dass ich sie mir zu eigen machen kann:

http://dandelionliteratur.wordpress.com/2014/09/11/die-liebsten-liebesgeschichten-folge-3-uwe-voehl/

Magnetisches Lesezeichen, 2er-Set

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„Warum muss ein Lesezeichen magnetisch sein?“, wurde ich zu Recht gefragt. Nun: Zunächst benutzt man es als Lesezeichen, während man natürlich möglichst in meinem Krimi „Dinner mit Mord“ schmökert. Danach erfüllt es an der Magnetwand oder am Kühlschrank noch lange seinen dekorativen Zweck😉
Auf Wunsch auch signiert, 2er-Set = 2,- Euro (Unkostenbeitrag)

Bestellungen an uwevoehl@aol.com

HORROR FACTORY: WERDEN SIE AUTOR DER ERFOLGREICHEN E-BOOK-REIHE!

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TERMIN 25. Oktober 2013 | 13:00 – 18:00 Uhr
26. Oktober 2013 | 10:00 – 17:00 Uhr
27. Oktober 2013 | 10:00 – 16:00 Uhr

KOSTEN
€ 99,-

MAX. TEILNEHMER
15

ANMELDEUNTERLAGEN
Verfassen Sie ein Exposé für eine Folge der „Horror Factory“(höchstens 3 Seiten) und reichen Sie eine ausgearbeitete Szene ein (höchstens 5 Seiten).

KURSNUMMER
2013-02-04

ANMELDEFRIST
30. September 2013

Sie wollen Geschichten schreiben, die unter die Haut gehen? Die Ihren Lesern einen Schauer über den Rücken jagen und so unheimlich sind, dass sie vor Angst die Vorhänge zuziehen, alle Türen abschließen und sich unter der Bettdecke verkriechen? Dann können Sie entweder einen Pakt mit dem Teufel eingehen, oder besser: Autor der erfolgreichen E-Book-Reihe „Horror Factory“ werden.

Ich nehme Sie in diesem Autoren-Workshop mit auf eine Reise in die Tiefen der menschlichen Seele! Lernen Sie, wie Sie die Ängste Ihrer Leser wecken, und entdecken Sie die vielen Facetten des Horror-Genres: denn das Böse schreibt die besten Geschichten!

Reiheninfo:

Die „Horror Factory“ ist eine einzigartige Kultreihe, für die unter anderen auch der Bestsellerautor Wolfgang Hohlbein schreibt. Die einzelnen Folgen sind in sich abgeschlossen und bedienen alle Facetten des Gruselns: von der klassischen Geistergeschichte über Gothic bis Dark Fantasy.

In diesem Schreibseminar vermittle ich Ihnen handwerkliche Grundlagen und alle Besonderheiten der Reihe. Sie beginnen mit der Anfertigung eines Exposés und einer Textprobe für Ihre Folge, die im Anschluss vom Verlag für eine Veröffentlichung geprüft werden.

Für Schüler, Studenten und Buchhändler bieten wir Rabatte auf unsere Schreib-Seminare an.

Alles Weitere erfahren Sie hier:

http://www.bastei-luebbe-academy.de/seminar-24-24/horror_factory_werden_sie_autor_der_erfolgreichen_e_book_reihe-39/

Ich freue mich über jeden neuen Autor, über jede neue Autorin!