Impressum

Uwe Voehl
Woldemarstr. 6
32105 Bad Salzuflen
Tel.: 05222 / 13131
Mail: uwevoehl[at]aol.com

Advertisements

Meine liebsten Liebesromane

Frank Duwald und mich verbindet eine jahrzehntelange literarische Partnerschaft. Für sein Online-Magazin „Dandelion“ bat mich Frank, meine Lieblingsbücher zum Thema Liebe zu beschreiben.

Liebe ist für mich etwas Vergängliches. Das Haltbarkeitsdatum ist schnell überschritten. Schneller, als es so manches Liebespaar in der Realität wahrhaben will.
Lieben kann ich nur im Hier und Jetzt. Nicht in der Schwärmerei verflossener Liebschaften mich verlieren. Daher glaube ich, dass sich Liebe nur in der Kunst konservieren lässt: Auf der Bühne, in Filmen und Büchern zum Beispiel: Angelique, Doktor Schiwago, Vom Winde verweht, Jenseits von Afrika, Romeo und Julia sind zeitlose Beispiele.
Bei mir kommt hinzu: Wie bei der Liebe, so ergeht es mir mit Büchern. Sie werden mir fremder, je länger es her ist, dass ich sie gelesen habe. Ein paar sind zu guten Freunden geworden, zu verlässlichen Partnern, aber Liebe? Selbst die ergreifendsten Liebesgeschichten verblassen in der zeitlichen Entfernung.
Daher habe ich drei Romane gewählt, in denen einerseits das Thema Liebe eine Rolle spielt und die mir andererseits noch gegenwärtig genug sind, dass ich sie mir zu eigen machen kann:

http://dandelionliteratur.wordpress.com/2014/09/11/die-liebsten-liebesgeschichten-folge-3-uwe-voehl/

Magnetisches Lesezeichen, 2er-Set

IMG_6233

„Warum muss ein Lesezeichen magnetisch sein?“, wurde ich zu Recht gefragt. Nun: Zunächst benutzt man es als Lesezeichen, während man natürlich möglichst in meinem Krimi „Dinner mit Mord“ schmökert. Danach erfüllt es an der Magnetwand oder am Kühlschrank noch lange seinen dekorativen Zweck 😉
Auf Wunsch auch signiert, 2er-Set = 2,- Euro (Unkostenbeitrag)

Bestellungen an uwevoehl@aol.com

HORROR FACTORY: WERDEN SIE AUTOR DER ERFOLGREICHEN E-BOOK-REIHE!

005_Covera_HF_Voehl

TERMIN 25. Oktober 2013 | 13:00 – 18:00 Uhr
26. Oktober 2013 | 10:00 – 17:00 Uhr
27. Oktober 2013 | 10:00 – 16:00 Uhr

KOSTEN
€ 99,-

MAX. TEILNEHMER
15

ANMELDEUNTERLAGEN
Verfassen Sie ein Exposé für eine Folge der „Horror Factory“(höchstens 3 Seiten) und reichen Sie eine ausgearbeitete Szene ein (höchstens 5 Seiten).

KURSNUMMER
2013-02-04

ANMELDEFRIST
30. September 2013

Sie wollen Geschichten schreiben, die unter die Haut gehen? Die Ihren Lesern einen Schauer über den Rücken jagen und so unheimlich sind, dass sie vor Angst die Vorhänge zuziehen, alle Türen abschließen und sich unter der Bettdecke verkriechen? Dann können Sie entweder einen Pakt mit dem Teufel eingehen, oder besser: Autor der erfolgreichen E-Book-Reihe „Horror Factory“ werden.

Ich nehme Sie in diesem Autoren-Workshop mit auf eine Reise in die Tiefen der menschlichen Seele! Lernen Sie, wie Sie die Ängste Ihrer Leser wecken, und entdecken Sie die vielen Facetten des Horror-Genres: denn das Böse schreibt die besten Geschichten!

Reiheninfo:

Die „Horror Factory“ ist eine einzigartige Kultreihe, für die unter anderen auch der Bestsellerautor Wolfgang Hohlbein schreibt. Die einzelnen Folgen sind in sich abgeschlossen und bedienen alle Facetten des Gruselns: von der klassischen Geistergeschichte über Gothic bis Dark Fantasy.

In diesem Schreibseminar vermittle ich Ihnen handwerkliche Grundlagen und alle Besonderheiten der Reihe. Sie beginnen mit der Anfertigung eines Exposés und einer Textprobe für Ihre Folge, die im Anschluss vom Verlag für eine Veröffentlichung geprüft werden.

Für Schüler, Studenten und Buchhändler bieten wir Rabatte auf unsere Schreib-Seminare an.

Alles Weitere erfahren Sie hier:

http://www.bastei-luebbe-academy.de/seminar-24-24/horror_factory_werden_sie_autor_der_erfolgreichen_e_book_reihe-39/

Ich freue mich über jeden neuen Autor, über jede neue Autorin!

Loriots Gästebuch

IMG_5213

Es gibt zwei große Deutsche, die jeder kennt und die über jeden Zweifel erhaben sind: Der eine heißt Helmut Schmidt, und der zweite Loriot. Loriot ist vor zwei Jahren gestorben, und seitdem habe ich das Gefühl, dass da eine große Leichenfledderei im Gange ist. Loriot wusste, dass weniger mehr war, und so erschien in den letzten drei Jahrzehnten nur spärlich etwas Neues: Meist handelte es sich um Verstreutes, Gesammeltes oder Fragmentarisches. Insofern passt auf den ersten Blick auch dieses Gästebuch in die Reihe. Hauptsächlich in den Jahren 1957 bis 1963 lichtete Loriot seine Gäste ab. Zumeist vor dem immer gleichen Vorhang und einer Säule als Requisit. Das hört sich originell an, ist es auch, wenn man es für den Privatgebrauch anfertigt und – wie der Gastgeber zeit seines Lebens – in einer Schachtel verwahrt und höchstens im Bekannten- und Familienkreis herumzeigt.

Dass diese privaten Schüsse nun an die Öffentlichkeit gezerrt werden, hätte Loriot nie geduldet. Dazu sind sie einfach zu uninteressant. Die meisten der Abgebildeten kenne ich nur als Insider. Als Zeitdokument ist die Mehrzahl der Fotos zu privat. Das Posing derjenigen, die es vor der Kamera gewohnt waren (Schauspieler wie Walter Giller oder Horst Buchholz) wirkt angestaubt. Das Posing der anderen (Autoren, Kollegen, Verleger) wirkt meist übertrieben „kreativ“ (Tomi Ungerer mit bloßem Oberkörper). Am ehrlichsten sind die Fotos von Verwandten und weniger prominenten Bekannten. Sie schauen hölzern bis schüchtern in die Kamera. Manchmal scheint es ihnen sogar unangenehm. All diese Fotos als Loriots erste „Gehversuche bei der Inszenierung von Alltäglichem“ zu bezeichnen, erscheint mir übertrieben. Dagegen sollte man den Hinweis, dass es sich nicht um ein originäres Werk handelt, sondern um nachgelassene Materialien, ganz dick auf den Buchdeckel schreiben. „Zum besseren Verständnis des Vicco von Bülow“, wie Peter Geyer im Vorwort behauptet, tragen sie leider nicht bei.

Der mächtige Hornbach-Hammer

Ich habe einen! Was heißt einen? Ich habe IHN: Aus echtem Panzerstahl. In Deutschland geschmiedet und veredelt. 500g Hammerkopf. Stiel aus Hickory-Holz. Was sich so martialisch anhört, ist es auch und wird werbetechnisch auf die Spitze getrieben mit Sprüchen wie: „Der Hammer in Deinen Händen. Die Welt zu Deinen Füßen“. Wäre Goebbels Werbetexter gewesen, solch ein Spruch hätte auch aus seiner Feder stammen können. Natürlich kommt solch ein Hammer nicht einfach nackt daher: Eingebettet in einem stylishen, mit Hochglanzeffekten veredeltem Pappkarton, kann man auf der Rückseite „Der Weg des BMP-1 zu einem HORNABCH HAMMER aus echtem Panzerstahl“ verfolgen (man merkt schon: die Sache mit dem Panzer wird uns hier mit dem Holzhammer eingebläut!). Die Skizze sieht aus wie eine Feldkarte von Stalingrad. Fünf beigelegte Postkarten dokumentieren diesen Weg zudem fotografisch. Und für den, der es bis dahin noch nicht begriffen hat, liegt ein gigantisches Tuch bei: Mit Zeichnung und abermals markigen Werbeworten: „Geboren aus Panzerstahl. Gemacht für die Ewigkeit.“ Wer da nicht schwach wird!
Ob ich mit dem Hornbach-Hammer besser hämmern kann, weiß ich nicht, aber zuschlagen lässt es sich damit bestimmt besser. Der sogenannte Hammermörder Norbert Poehlke hätte seine Freude daran gehabt (und dabei hat er nur Scheiben mit dem Hammer eingeschlagen, nicht etwa die Köpfe seiner Opfer). Dennoch: Das Internet ist voll von echten Hammermördern! Insofern könnte der Hornbach-Hammer da schnell mal zweckentfremdet wären. Frei nach dem Motto: „Der Hammer in Deinen Händen. Die Leiche zu Deinen Füßen“.