Mai

Ab sofort könnt ihr „Die Inquisitorin“ auch bestellen. Also Buch und Hörbuch im Buch- und Hörbuchhandel, bei Online-Anbietern oder am besten direkt bei Zaubermond.  Im letzteren Fall gibt es auch ein von mir signiertes Poster dazu!

 

 

 

 

 

 

 

Hier gibt’s eine erste Hörprobe zum „Hexenhammer“:

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März

Jetzt ist es raus: Seit Oktober letzten Jahres habe ich an einem „Geheimprojekt“ für den Zaubermond-Verlag gearbeitet. Titel: HEXENHAMMER, und der Untertitel lautet: „Die Inquisitorin“.  Was genau sich daraus noch alles entwickeln mag, liegt in den Sternen. Hier aber schon mal alles zu diesem Buch: HEXENHAMMER – die Inquisitorin

 

 

Die Werbung sieht auch schon mal ganz gut aus:

DAS HAUS ZAMIS Band 57 ist erschienen! „Es wird kommen die Nacht“ lautet der sinistre Titel, und nach meinem Exposé haben die beiden Teilbände Susanne Wilhelm und Logan Dee verfasst. Das ist der Teaser: Die Ränkespiele innerhalb der Schwarzen Familie, aber auch innerhalb der Zamis-Sippe setzen sich fort. Cocos Machtgelüste machen auch vor ihrer eigenen Familie nicht Halt, während Asmodi dem neuen Schiedsrichter, Hieronymus Toth, den Auftrag erteilt, endlich dafür zu sorgen, dass die Zamis-Familie von der Bildfläche verschwindet.
Zu alldem erscheint in Wien eine geheimnisvolle Person, die sich »Der Seher« nennt. Bestellen ist das Buch wie immer hier! 

In meiner Kolumne auf dorianhunter.de erwartet euch ein längerer Appetithappen aus dem Buch, in dem es auch um die legendäre Elisabeth Báthory geht,  genannt die Blutgräfin. Sie lebte von 1560 bis 1614 und war eine grausame Serienmörderin. Man spricht von über hundert, manche Quellen sogar von über sechshundert Mädchen und Frauen, die sie auf grausame Weise gefoltert und umgebracht hat, weil sie sich von deren Blut eine Verjüngung versprach. Das ist so weit Fakt. Fakt ist auch, dass ein Zwerg namens Ficzkó auf dem Markt junge Dienstmädchen ansprach und der Gräfin zuführte. Der aktuelle DAS HAUS ZAMIS-Band greift diese grausame Historie auf: Willkommen im Bluthaus!

Auch Bier kann blond sein! Meine aktuelle Kolumne „Helds Welt“ im Salzstreuner heißt denn auch: Salzufler Blondes!

Und wieder ein Buch, das mir sehr gefallen hat und ich aus diesem Grunde gerne empfehlen möchte. Die ausführliche  Rezension von „Mords-Happen 2“ von U.L. Brich ist auf phantastiknews.de zu lesen!

Demnächst erscheint eine neue Story von mir in der von Tanja Karmann herausgegebenen Anthologie „Der unmögliche Mord“. Hier schon mal ein Appetizer aufs Buch:

Februar

Neue Salzsteuer-Kolumne zum Gender-Dummdeutsch!

Hier ist seltenerweise mal eine Rezension von mir zu lesen. Zu einem Buch, das mir sehr gefallen hat: Das ist ja wohl der Horror! Angst- und Bangegeschichten

In meinem neuen DORIAN HUNTER-Blogbeitrag geht es um Hexen. Mehr über den Verfasser des legendären Hexenhammers, Heinrich Institoris, erwartet den Leser demnächst in einem Roman, an dem ich gerade schreibe.

In tiefer Trauer: ARCANA †

22 Karten umfassen die auch große Arcana genannten Trümpfe des klassischen Tarot. ARCANA,  das „Magazin für klassische und moderne Phantastik“ hatte mit zuletzt 25 Ausgaben sogar ein paar Trümpfe mehr zu bieten.

Heute erreichte mich die traurige Gewissheit, dass ARCANA eingestellt worden ist. Bis zuletzt hatte ich zumindest noch auf eine allerletzte Ausgabe gehofft und dafür auch die Story „Requiem“ geschrieben, die als ebenfalls letztes Arcana Piccolo allen Abonnenten als Dankeschön zugeschickt wird. Aber eben leider nicht mit einer regulären ARCANA-Ausgabe. Stattdessen erwartet den Abonnenten ein von Verleger Gerhard Lindenstruth an die Leser gerichteter letzter Gruß mit zwei wunderschönen Farbtafeln von Schädelwaldt auf den Umschlagseiten. Auf schwarzem Tonpapier haben der Verleger und der Künstler in Gold signiert. Das Ganze hat tatsächlich etwas von stilvoller Kondolenz, und ich vermeine den verwelkenden Geruch von Astern und Lilien in der Nase zu spüren. Ich werfe eine schwarze Rose ins Grab und versenke mich in die vergangenen Ausgaben, die mich mehr als eineinhalb Jahrzehnte begleitet haben. Denn eines ist sicher: Diese Lücke ist eine schmerzhafte.

Ich erhebe das Glas
in tiefer Trauer. †

Autoren kredenzen Weihnachtsgeschichten …

… so die Headline auf der Kulturseite der heutigen Lippischen Landeszeitung. Eine schöne Sache. Auch ich wurde dazu befragt. Hier mein ungekürzter Beitrag mit dem einen oder anderen Tipp zu Weihnachten:

Ich bin ein absoluter Weihnachtsfan. Würde ich einen Weihnachtskrimi über den Grinch schreiben, wäre der schon auf der ersten Seite mausetot.  Meine Generation ist noch aufgewachsen mit spannungsfördernden Sendungen wie „Wir warten aufs Christkind“ und den Advents-Vierteilern. „Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer“ oder „Der Seewolf“ hatten zwar nicht wirklich etwas mit Weihnachten zu tun, aber das Drumherum wurde schon mal zelebriert: Die ganze Familie saß davor und fieberte mit, und in den Nachbarhäusern flackerten ebenfalls zur selben Zeit die Bildschirme, auf denen das Gleiche lief (es gab ja nur zwei, drei Programme).

Zum alljährlichen „Vorglühen“ auf Weihnachten sind daher Filme wie „Drei Männer im Schnee“, „Schöne Bescherung“ mit den Griswolds und natürlich „Ist das Leben nicht schön?“ (unbedingt in Schwarz-Weiß, nicht in dieser nachträglich eingefärbten Kitschversion!) obligatorisch. Oder auch die „Feuerzangenbowle“, die allweihnachtlich gezeigt wird, obwohl sie gar nichts mit Weihnachten zu tun hat.  Macht nichts, denn Weihnachten ist in erster Linie ein Gefühl – und dieses Gefühl vermitteln einige wenige Filme und natürlich auch Bücher bei mir bis heute.

Um ein Zitat abzuwandeln: Wer keinen Weihnachtsfilm guckt und kein Weihnachtsbuch liest, feiert jedes Jahr nur ein Mal Weihnachten. Wer zu vielen Filmen und Büchern greift, hat so oft Weihnachten, wie er verträgt.

Von wegen Gefühl: Mein Lieblingsbuch vor Weihnachten ist Stewart O’Nans „Letzte Nacht“: Zum letzten Mal öffnet Manny, der Leiter einer Fast-Food-Kette, sein Restaurant. Zum letzten Mal kommen die Angestellten zusammen. Doch die letzte Nacht birgt noch einige Überraschungen:  Ein Schneesturm hält Personal und die wenigen Gäste, die es ins „Red Lobster“ geschafft haben, gefangen, und wir, die Leser, sitzen und zittern mit ihnen dort, erfahren von ihren kleinen und großen Sorgen, ihren kleinen und großen Lieben. Alles, was dieses spezielle Weihnachtsgefühl ausmacht, ist in diesem gerade mal 150-Seiten-schmalen Buch vereint: Die traute Familie oder die Gemeinschaft sitzt beieinander,  in Leid wie Freud, und wärmt sich, ob am warmen Ofen oder emotional, schafft dadurch gegenseitige Geborgenheit und macht die Unbilden „dort draußen“ wenigstens eine kurze Zeitlang vergessen.

Nicht umsonst brennen an Weihnachten allüberall Lichterwerk und Kerzen: Ist es doch draußen zu dieser Jahreszeit am dunkelsten. Insofern hat Weihnachten auch immer etwas von der „Letzten Nacht“. Die Ahnung, es könnte immer das letzte Mal sein, dass wir so beieinander sitzen.

Daher passen Sie auf sich auf, wenn Sie den Heimweg antreten – man weiß nie, was in der rauen Wirklichkeit auf einen lauert …